Zusammensetzung,
Aufbau und Organisation
Die Höhlenrettung in
Salzburg ist in die Bezirkseinsatzgruppen
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Salzburg |
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Tennengau |
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Pongau |
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Pinzgau |
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Lungau |
aufgegliedert.
Die Einsatzkräfte
bestehen aus männlichen und weiblichen höhlen
- und alpin-erfahrenen Personen, sowie Spezialisten wie
Höhlenrettungsärzte,
Höhlenrettungstaucher, Sprengbefugte und Höhlenforscher.
Die gesamte Rettungsmannschaft
gliedert sich in 2 Gruppen:
A: Einsatzkräfte
unter Tag ( Bergetrupp )
B: Einsatzkräfte
über Tag ( Außendienst )
3.1) Mannschaft A
- unter Tag ( Bergetrupp )
Die Aufgabe des Rettungsteams
unter Tag ist es, den Verletzten medizinisch bzw. Erste-Hilfe-mäßig
zu versorgen und die Bergung aus der Höhle durchzuführen.
Die Rettungskompetenz der
HR endet beim Höhleneingang. Dort wird der Patient
je nach Gelände dem Roten Kreuz, der Bergrettung
oder dem Hubschrauber übergeben.
Zur Mannschaft A gehören:
Der Vortrupp
ist die erste einfahrende Mannschaft, bestehend
aus 2 - 4 Höhlenretter, unter ihnen besonders medizinisch
und in Erster Hilfe geschulte Retter. Sie haben das notwendige
Material (Vortruppmaterial) zu Hause oder im Auto und können
damit sofort zum Einsatzort, - bzw. zur Unfallstelle aufbrechen.
Der Vortrupp ist so ausgerüstet,
dass er bis zu 24 Stunden hindurch selbständig ohne
Nachschub und Versorgung arbeiten kann.
Bergung
aus dem Gefahrenbereich
Versorgung
des Verletzten
Vorbereitung
für den Transport
Der Bergetrupp:
ist die Mannschaft, die den Transport des Patienten in der
Höhle durchführt. Die Bergegruppe besteht aus
6-8 Rettern, wobei bei einem Höhlenrettungs - Einsatz
immer mindestens 2 Bergegruppen notwendig sind. Bei sehr
langen Höhlen und schwierigen Höhlen und Bergungen
werden oft mehrere Bergegruppen benötigt. Das für
die Bergegruppe benötigte Material ist jeweils in 4
Transportsäcke (sogenannte Schleifsäcke ) fertig
verpackt.
Der Telefontrupp:
Bei jedem Einsatz muss vom Höhleneingang bis zur
Unfallstelle eine Telefon-Leitung verlegt werden, um eine
reibungslose Kommunikation von der Unfallstelle bis zur
Einsatzleitung sicherzustellen. Manchmal sind dafür
mehrere Kilometer Leitung notwendig. Diese Arbeit erledigt
der Telefon-Trupp. Das sind je nach Einsatzgröße
2 - 4 HR.
Spezialisten:
Das sind HR-Ärzte - HR-Taucher - Sprengbefugte
- Höhlenforscher (mit besonderen Höhlenkenntnissen)
Der
Berge- oder Rettungsleiter:
Der Berge- oder Rettungsleiter wird in der Regel bei
jedem Einsatz vom Einsatzleiter bestellt. Er ist verantwortlich
für den Gesamtablauf der Bergung in der Höhle.
Er koordiniert die ihm in der Höhle zur Verfügung
stehenden Retter und bestimmt in der Regel gemeinsam mit
dem Arzt und nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter
die Bergemethode und den Berge- bzw. Rettungsablauf.
Bei größeren
Einsätzen und längeren Höhlen werden, - bzw.
müssen auch Abschnittsbergeleiter eingesetzt werden.
3.2) Mannschaft
B - über Tag ( Außendienst )
Der Außendienst
dient zur reibungslosen Abwicklung und Koordinierung des
gesamten Einsatzes. Die wesentliche Aufgabe ist es alle
Maßnahmen zu setzen, die zur optimalen Durchführung
des Gesamteinsatzes notwendig sind.
Dazu gehören
u. a.
Nachrichtenübermittlung
von der Einsatzzentrale bis zur
Unfallstelle
Kontakthaltung
zu anderen am Einsatz beteiligten Hilfs - und
Rettungsorganisationen
Kontakthaltung
und Zusammenarbeit mit der Behörde und der
Exekutive
Information
und Kontakthaltung zu den Medien Presse und
Rundfunk
Ausgabe
des Rettungsmaterials
Versorgung
Zur Mannschaft
B gehören:
Der
Einsatzleiter bzw. die Einsatzleitung:
Ihm, bzw. Ihr obligt
die Leitung, Führung und Koordinierung des Gesamteinsatzes
und aller eingestzten Kräfte und des Materials.
Ist kein behördlicher
Einsatzleiter vor Ort, setzt sich die Einsatzleitung der
Höhlen-rettung in der Regel wie folgt zusammen:
Einsatzleiter
Einsatzleiter
- Stv.
Protokollführer
Pressesprecher
Kommandanten von anderen, - am Einsatz beteiligten
Rettungsorganisationen
Wenn
notwendig: Leiter HR-Taucher
Höhlenforscher
Die Einsatzzentrale:
Diese befindet sich im Kat-Zentrum Viehhausen und wird nach
Alarmierung mit 2 -3 HR besetzt. Von dort aus erfolgt die
Alarmierung der gesamten Höhlenrettungs-kräfte
und sonstiger Einsatzkräfte.
Die Leitstelle
vor Ort:
Die Leitstelle ist die sogenannte Einsatzzentrale vor Ort.
Sie ist mit mind. 2 HR besetzt. Dort laufen alle Fäden
des Einsatzes zusammen. Dort werden auch alle an und abgehenden
Funk- und Telefongespräche protokolliert. Auch alle
Anordnungen und sonstigen Meldungen werden dort protokolliert.
Alle an- und abrückende Einsatzkräfte werden dort
registriert.
Die Materialausgabestelle
vor Ort:
Dort wird das, für den Einsatz benötigte Rettungsmaterial
vorbereitet und an die Einsatzkräfte ausgegeben. Von
dort aus wird auch die Versorgung (Verpflegung ) für
alle am Einsatz beteiligten Kräfte ( A und B ) organisiert.
Stützpunkt
Höhleneingang:
Der Höhleneingang ist in der Regel mit 1-2 HR besetzt.
Von dort werden die Meldungen, die über Telefon aus
der Höhle kommen, protokolliert und über Funk
an die Leitstelle oder den Einsatzleiter weitergegeben.
Stützpunkt
Tal:
bzw. sonstige, - je nach Einsatz benötigte Stützpunkte.
z.B. Einweiser für nach-folgende Einsatzkräfte.
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